Oderdurchleiter Reitwein

Das Einlaufbauwerk am Oderdurchleiter Reitwein wurde im Jahr 2002 im Rahmen des Oderprogramms Hochwasserschutz gebaut. Es liegt rechtwinklig zur Achse des Oderdeiches. Der Einlauf ist stirn- und deichseitig von Spundwänden eingefasst. Die Durchleitung des Oderwassers in den Ableiter Reitwein erfolgt mittels 3-er Stahlrohre DN 1000. Vor den Öffnungen der 3 Stahlrohre befindet sich ein Einlaufrechen. […]

Biberschutz Hafen Kienitz

Gezielte Schutz- und Wiederansiedlungsmaßnahmen haben dazu geführt, dass der Biber in Brandenburg wieder heimisch geworden ist. Ausgehend von kleineren Beständen, aber auch durch Einwanderung aus Polen, haben sich die Tiere in Brandenburg flächendeckend etabliert. Allein im Oderbruch sollen 2.000 Tiere leben. Das führt zu Konflikten mit dem Hochwasserschutz, wenn die Tiere ihre Baue in Hochwasserschutzdeichen, […]

Uferinstandsetzung Teltowkanal

Der ca. 38 km lange Teltowkanal (TeK) verbindet die Spree-Oder-Wasserstraße (SOW) mit der Potsdamer Havel (PHv). Der Kanal verläuft südöstlich der durch Berlin führenden Spree-Oder-Wasserstraße, deren Schiffbarkeit durch Platzverhältnisse und bauliche Anlagen eingeschränkt ist. Zugleich verkürzt der Kanal den Schifffahrtsweg von der Elbe zur Oder um etwa 16 km. Die Planungen für den Bau eines […]

Ufersicherung ehem. Funkwerk Köpenick

Die Berliner Wendenschlossstraße wurde 1937 zum Betriebssitz der  Gesellschaft für elektroakustische und mechanische Apparate, die Radaranlagen, Sonaranlagen und Schiffssteuerungen produzierte. Die Einrichtungen wurden vom VEB Funkwerk Köpenick übernommen, dessen Schwerpunkt auf dem Bau und der Entwicklung von Nachrichtentechnik lag. Unter anderem war das Unternehmen für die Ausrüstung des Berliner Fernsehturms verantwortlich und beschäftigte zwischen 3.000 […]

Marina Geierswalder See

Die Bergbaufolgelandschaft in der Lausitz wird in zunehmendem Maß durch den Wideranstieg des Grundwassers und die Einstellung vorbergbaulicher hydrologischer Verhältnisse geprägt. Heute bilden die Tagebaurestlöcher eine Landschaft von 23 größeren Seen, von denen 10 Seen durch schiffbare Kanäle miteinander verbunden sind. Dadurch entstand Europas größte zusammenhängende Seenlandschaft, die für Besucherinnen und Besucher eine Vielzahl von […]

Auslaufbauwerk 695,84

Im Bauwerksverzeichnis der aus den 30-er Jahren stammenden Polizeiverordnung zur Regelung der Wasserwirtschaft gab es im Sommerdeich bei Oder-km 695,84 zwei Bauwerke. Zum einen das Schöpfwerk Nipperwiese mit einer Freiflut und zwei Freiauslässen und zum anderen die Kahnschleuse Am Wrech mit einer Schleusenkammer. Das Schöpfwerk Nipperwiese war mit zwei Zellrädern ausgestattet, die mit Dampfmaschinen angetrieben […]

Uferwand Holzmarktstraße

Gute Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten führten dazu, dass sich zwischen 1860 und 1919 die Einwohnerzahl Berlins mehr als verdreifachte. Da die Infrastruktur dieser Entwicklung nicht gewachsen war, verschlechterten sich die hygienischen Verhältnisse in der Stadt. Schon 1858 wurden Kommissionen gebildet, deren Aufgabe die Planung eines leistungsfähigen Straßen- und Kanalisationsnetzes war. Zwischen 1973 und 1909 wurde zur […]

Instandsetzung des Lienauteichs Frankfurt (Oder)

Der Frankfurter Lienauteich geht auf ein aus der Zeit der Ziegelindustrie stammendes Restloch der Tongrube des Dampfbetriebes Ziegelei L. & B.S. Mende Jacob’sche Erben zurück. Ziegelei und Tongrube waren bis 1926 in Betrieb. Nach der Einstellung der Tonförderung sammelte sich Wasser im Restloch, das damals Mend’scher Ziegeleiteich hieß. Mit der 1970 begonnenen Umgestaltung der angrenzenden […]

Sanierung des Fontänenteichs im Schloßpark Biesdorf

Gestaltung und Entwicklung des Parks am Schloss Biesdorf lassen sich bis in das Jahr 1868 zurückverfolgen, als der Gutsbesitzer Hermann von Rüxleben den Auftrag zur Erbauung des Schlosses gab, zudem ein vier Hektar großer Park und ein eigens angelegter Eiskeller gehörte. Im Jahr 1887 wurden Gut, Park und Schloss von Werner Siemens erworben, 1889 gingen […]

Uferwand Spreekanal

Uferwand-Spreekanal

Der ca. 2 km lange Spreekanal zweigt oberhalb der heutigen Schleuse Mühlendamm bei km 17,89 aus der Stadtspree ab, umfließt Fischer-, Schloss- und Museumsinsel und mündet als Kupfergraben bei km 16,30 wieder in die Stadtspree ein. Seine Wasserführung kann durch das Schleusenwehr (Stadtwehr) an der Stadtschleuse (Schleuse „Auf dem Werder“) reguliert werden. Das Unterwasser des […]