Alte Havel Berlin-Spandau

Nach einem für die Spandauer Wilhelmsstadt festgesetzten Bebauungsplan soll hier zukünftig ein Mischgebiet aus neuen Wohnhäusern und bestehender Nutzung entwickelt werden. Um diese Entwicklung auch finanziell zu unterstützen, wurde die Wilhelmstadt vom Berliner Senat in das Förderprogramm Aktive Zentren aufgenommen, dessen Ziel es ist, die funktionale und gestalterische Erneuerung von Geschäftsstraßen und Zentren zu sichern. Geförderte Gebiete sollen als lebendige Zentren und attraktive Wohnstandorte stabilisiert und weiterentwickelt werden. Der Havelraum an der Wilhelmstadt soll für Wasser-, Wander- und Fahrradtouristen entwickelt werden.

Entlang der Alten Havel, einem etwa 200 m langen Altarm der Havel, entstanden neue Wohngebäude mit Freiflächen, die sich zum Wasser hin öffnen. Durch Nachverdichtung wird hier ein attraktives Wohnquartier gestaltet, das zu einer Verbesserung des Stadtbildes beitragen wird.

Dazu ist ein Grünzug geplant, der sich an bereits fertiggestellte Flächen im Süden des Gebietes anschließen soll. Teil des Grünzuges ist ein Uferweg, von dem aus die Wasserflächen für Anwohner und Besucher erlebbar werden. Um den Grünzug und den Weg anlegen zu können, muss die Uferbefestigung der Alten Havel erneuert werden.

Dazu ist zunächst vorgesehen, die vorhandene, desolate Ufersicherung zurückzubauen und zugleich abgängige Pfähle und Reste aufgelassener Steganlagen zu entfernen. Im Anschluss soll eine Fußspundwand entlang der Uferlinie eingebracht werden, deren Kopf unter Wasser liegt. Diese Spundwand wird das spätere Schrägufer stützen, dass mit Schüttsteinen befestigt werden soll, die mit einem Oberboden-Alginat-Gemisch überdeckt werden.

Diese Schicht wird im Rahmen der Freianlagengestaltung angesät und standorttypisch bepflanzt.

Es ist geplant, die Bauarbeiten mit Ausnahme des Wegebaus, vom Wasser aus durchzuführen.

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