Ladestraße Bernau

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Parallel zur Bahnstrecke soll in Bernau ab 2020 eine Entlastungsstraße gebaut werden. Um das zu ermöglichen, hat die Stadt von der Deutschen Bahn AG eine etwa 23.000 Quadratmeter große Fläche gekauft. Bislang gehörte der größte Teil der Ladestraße am Güterbahnhof der Deutschen Bahn. Die Ladestraße führt mit einer Länge von 1.150m und einer Breite von 6,50m von der Weißenseer Straße über den ehemaligen Güterbahnhof bis zur Bahnhofstraße.

Die geplante Entlastungsstraße wird die Weißenseer Straße (L 200) direkt mit der Börnicker Chaussee (L 30) verbinden und damit die derzeit stark frequentierte Breitscheidstraße entlasten. Sie wird schon als Umgehungsstrecke gebraucht, wenn die Deutsche Bahn AG ab 2020 die Eisenbahnbrücken im Bernauer Stadtgebiet erneuert. Die Anbindung an die Landesstraße L200 (Weißenseer Straße) erfolgt mittels ampelgeregeltem Knoten.

Die Entlastungsstraße soll überwiegend auf dem alten Güterbahnhofsgelände errichtet werden. Der Bahndamm zweigt vor der Bahnstrecke Berlin – Stralsund ab und führt parallel des Schwarzen Wegs bis zur L 30. Die südliche Böschung des Damms ist stark bewachsen. Auf dem Damm verlaufen stillgelegte Gleise und Freileitungen. Weiter befinden sich hier Gebäude und Anlagen der DB AG.

In Zusammenhang mit der verkehrstechnischen Planung der Ladestraße wurde BAC beauftragt, die erforderlichen Stützwände sowie die Anpassung des Panke – Durchlasses zu planen. Da die Standzeit des Durchlasses noch nicht erreicht wurde, sollen nur die beiden Böschungsstücke rückgebaut und durch längere Bauteile zu ersetzen. Im östlich liegenden Einlauf ist der Rückbau des Böschungsstücks und der Ersatz durch ein längeres Bauteil vorgesehen. Im Auslaufbereich ist ebenfalls der Rückbau des Böschungsstückes geplant. Zusätzlich ist der Einbau eines Übergangsstücks vorgesehen, das an den vorhandenen Durchlass angeschlossen wird, um den Winkel des Auslaufs so herzustellen, dass das sich anschließende Gewässerbett nicht verändert werden muss.

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