Abnahme der Bauarbeiten im früheren Tagebau Kleinleipisch

Die LMBV hat BAC mit der Planung und Überwachung des Baus von Überleitern zur Verbindung der Restlöcher im ehemaligen Tagebau Kleinleipisch beauftragt.

Im Baubereich wurde schon im Jahr 1919 mit dem industriellen Abbau von Braunkohle begonnen, als der Tagebau Koyne aufgeschlossen wurde. 1942 entstand der Tagebau Kleinleipisch, mit dem der Tagebau Koyne 1956 zusammengelegt wurde.  Durch Abbauführung und Feldgrenzen entstanden die Restlöcher 129, 130 und 131. Diese Restlöcher wurden nicht geschlossen, weil eine Weiternutzung als Reaktions-, Speicher und Absetzbecken für die Braunkohleveredlung geplant war. Der Tagebau Kleinleipisch wurde bis in das Jahr 1980 hinein betrieben.

Im Rahmen der Braunkohlensanierung soll ein ausgeglichener, sich weitestgehend selbst regulierender Wasserhaushalt in der Bergbaufolgelandschaft entstehen. Dazu wurden die Restlöcher geflutet und über Überleiter miteinander verbunden. Die Überleiter führen durch nachbergbaulich sanierte, d.h. verdichtete Flächen. Deren Grenzen stellen zugleich die baulichen Grenzen der Überleitungsgräben dar.

In diesen Grenzen wurden die Überleiter in Form einer Reihe aufeinander folgenden Klothoiden frei trassiert, sodass sich ein naturhafter Stromstrich einstellt. Die Böschungen werden mit unterschiedlichen Neigungen vorgeformt, innerhalb des so entstehenden Gewässerkorridors kann sich der Stromstrich frei entwickeln. Zur Etablierung einer Flußaue werden Profilaufweitungen und Nebengerinne angelegt. Nach naturschutzfachlichen Vorgaben werden Hochflächen und Initialpflanzungen angelegt.

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