Abfallmanagement

Das Gesetz zur Vereinfachung der abfallrechtlichen Überwachung, das u.a. die Umstellung auf das elektronische Nachweisverfahren (eANV) regelt, wurde Mitte 2006 verabschiedet. Mit der Novelle der Nachweisverordnung (NachwV) sind seit dem 01. April 2010 alle Erzeuger, Beförderer und Entsorger von gefährlichen Abfällen, einschließlich der zuständigen Vollzugsbehörden, gesetzlich zur Teilnahme am elektronischen Nachweisverfahren verpflichtet. Deswegen ist seit dem 01.02.2011 die Nutzung einer qualifizierten elektronischen Signatur an Stelle der handschriftlichen Unterschrift obligatorisch.

Alle Beteiligten der Abfallentsorgung müssen bei der Zentralen Koordinierungsstelle Abfall (ZKS-Abfall) registriert sein, die dafür sorgt, dass der Registrierungsantrag an die für die Beteiligten verantwortliche Behörde weitergeleitet wird und die Einrichtung eines virtuellen Postfachs erfolgt, über das der Datentransfer abgewickelt werden kann.

Anstelle der herkömmlichen Unterschrift tritt in der elektronischen Abfallentsorgung die qualifizierte elektronische Signatur, die rechtlich die gleiche Beweiskraft wie die eigenhändige Unterschrift besitzt. Um signieren zu können wird eine gültige Signaturkarte mit Zertifikaten für die qualifizierte elektronische Signatur und ein Chipkartenlesegrät benötigt.

Das Büro AquaConstruct ist als Dienstleister (z.B. Verfahrensbevollmächtigter des Erzeugers) beim Abfallmanagementsystem ZEDAL zertifiziert und kann für den Abfallerzeuger den elektronischen Abfallnachweis führen. Unser Büro ist bei der ZKS Abfall registriert, besitzt eine qualifizierte Signatur und die dafür erforderliche Hard- und Software.

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